Fischer-Tweet offenbart fragwürdiges Politikverständnis

Schenk: „Wenn 140 Zeichen mehr sagen als 1.000 Worte“

Infolge der Beantragung eines weiteren Untersuchungsausschusses zu den Morden des NSU, durch die Fraktionen DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen, äußert sich Sebastian Fischer (MdL, CDU) auf Twitter:

„Na Klasse! Beschäftigungstherapie geht weiter: Linke und Grüne #saxlt beantragen neuen NSU-Untersuchungsausschuss.”

Dazu nimmt Katharina Schenk, Landesvorsitzende der Jusos Sachsen, Stellung:

„Die knapp 140 Zeichen verraten mehr über das Politikverständnis von Herrn Fischer, als 1.000 Worte es je könnten. Man muss schon sehr verblendet sein, um die Aufklärung von Morden, als „Beschäftigungstherapie“ zu bezeichnen. Wir sprechen hier von Morden mit rassistischem Hintergrund. Was will uns Herr Fischer mit einem solchen Kommentar sagen?

Gehirn einschalten bevor man twittert, gilt auch und erst recht für Vertreter/innen des Volkes und der Demokratie. Sie haben eine besondere Verantwortung. Wir Jusos sehen es als Pflicht aller demokratischen Parteien zur vollständigen Aufklärung der NSU-Morde beizutragen.“

Quelle: https://twitter.com/Heimat_Zukunft/status/580801602740719617