Friedel: Neues Schulgesetz für Schule von morgen

Sabine Friedel,  bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur Verabschiedung des neuen Schulgesetzes am Dienstag:

+++ Schulgesetz gibt weitere Hausaufgaben vor +++

„Der Landtag hat heute nach mehr als einjähriger intensiver öffentlicher und parlamentarischer Beratung ein neues Schulgesetz beschlossen. Das ist zugleich der Beginn eines neuen Prozesses“, so Sabine Friedel. „Der im Gesetz formulierte neue Bildungs- und Erziehungsauftrag zeigt, was unsere Schule von morgen braucht. Daraus folgt: Die Lehrpläne müssen entschlackt und Stundentafeln überarbeitet werden. Und auch die Aus- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer steht natürlich vor Veränderungen.“

„Unser neues Schulgesetz, das wegen der großen öffentlichen Beteiligung ein echtes Gemeinschaftswerk geworden ist, tritt in großen Teilen zum Schuljahr 2018/19 in Kraft. Es bleibt also ein Jahr, um ein rundes Paket an den Start zu bringen. Zu den Hausaufgaben gehört auch, dass die notwendigen Verordnungen zügig erarbeitet werden. Und die müssen praxistauglich sein. Das erwarten unsere Schulen zu Recht.“

„Ohne neues Schulgesetz würde es keine Absicherung der Schulen im ländlichen Raum geben“, so Friedel. „Ohne neues Schulgesetz würde es künftig keine Schulsozialarbeit an allen staatlichen Oberschulen geben, die der Freistaat dann auch zu 100 Prozent finanziert. Und ohne neues Schulgesetz gäbe es nicht die Voraussetzung für eine bessere Inklusion von Schülerinnen und Schülern.“

Weitere Informationen rund um das neue Schulgesetz unter http://www.spd-fraktion-sachsen.de/thema-schule/